Weniger ist mehr – Meine 6 kleinen Schritte in Richtung Minimalismus

Mit diesem Blogpost starte ich meine Minimalismus Reihe. Es ist ein Thema, mit dem ich mich in den letzten Monaten vermehrt auseinandergesetzt habe und mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist.

Was ist Minimalismus?

„Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“

Soviel zur allgemeinen Begriffsdefinition via Wikipedia. Aber was bedeutet Minimalismus für mich persönlich und wie kam ich dazu, meinen Konsum einzuschränken?

Eine kleine Vorgeschichte:

Ich war sehr lange Zeit genau das Gegenteil einer Minimalistin. Primark-Ausraster und vierteljährliche Sale-Orgien waren etwas, was mich permanent in meinen Teenie-Jahren begleitete. Schnell waren 5 Paar Billigtreter, 6 T-Shirts, 2 Kleider – die eigentlich überhaupt nicht meiner Figur schmeichelten -, und irgendein Ramsch aus der Accessoires-Abteilung in der riesengroßen Papiertüte mit dem türkisfarbenen Schriftzug gelandet. Die Summe: oft Hunderte von Euros. Für Billigware, die nicht nur ekelhaft nach Chemie roch, sondern  auch beim ersten Waschgang ihre Form verlor, oder sich komplett auflöste. Paradoxerweise habe ich in der damaligen Zeit oft auf Sachen verzichtet, die mir sehr gefallen haben, aber im Preis recht hoch waren – und mir stattdessen für die gleiche Summe lieber 10 semi-tolle Teile geholt. Mein Kleiderschrank war rappelvoll und doch fühlte es sich an, als hätte ich nichts zum Anziehen. Alles zu billig, stillos, zu grell, zu kurz oder nach einem Jahr aus der Mode gekommen. 2013 beschloss ich von zu Hause auszuziehen. Meine Entscheidung fiel auf eine 20 qm kleine Wohnung in München Untergiesing. Diese war bis zum letzten Quadratmeter komplett vollgestellt mit Kisten voller Gewand. Vier davon alleine mit Schuhen. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Und da meine Miete recht niedrig war (sensationelle 340 Euro warm im 2. Ring – ein Schnäppchen für die bayrische Metropole!), wurde mein ganzes Geld, das ich neben der Schule in einem Nachhilfeinstitut verdient habe, monatlich für Einkäufe bei Mango, Zara oder in chinesischen Onlineshops (the worst! wir kennen doch alle diese Fail-Bilder aus dem Internet) verprasst.

Es folgten bis 2017 noch drei weitere Umzüge in denen ich die Sachen immer und immer wieder in Umzugskisten verstauen und mitschleppen durfte. Zum Teil sogar über Landesgrenzen hinaus. Bei meinem letzten Aufbruch kam mir die Erkenntnis: „Du brauchst das alles doch gar nicht. 2/3 der Sachen ziehst du nie an und sie nehmen dir nur unnötig Platz weg.“ Zum ersten Mal in meinem Leben empfand ich die Menge an materiellen Gegenständen als Belastung. Ich fühlte mich von meinen eigenen Kleidermassen erdrückt und beschloss fortan meinen Konsum zu ändern. Ich fing an zu verstehen, dass wenig zu besitzen nicht unbedingt eine Einschränkung bedeutet. Weniger Besitztümer zu haben bedeutet eigentlich weniger Stress. Weniger stundenlanges vorm-Spiegel-stehen und sich nicht entscheiden können. Weniger sich-kümmern müssen. Und mehr Zeit. Mehr Platz. Mehr Geld. Mehr Spontanität im Leben.

Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass ich  all meine Sachen wegschmeiße und wie die ersten Menschen auf Gottes Erden leben will. Auch nicht, dass ich mir nie wieder etwas kaufen möchte.  Denn gut gekleidet zu sein trägt erheblich zu meinem persönlichen Wohlbefinden bei. Aber wenn ich mir etwas Neues zulege, möchte ich es bewusst tun. Ich möchte es kaufen, weil ich mich darin großartig fühle und weil es meinen Kleiderschrank bereichert. Ich möchte es tun, weil ich das Teil brauche, nicht weil ich gerade eine Prüfung verhaut hab und verkrampft versuche durch einen Spontankauf beim Textilschweden einen Dopamin-Kick zu erzwingen. Und das nur um mich für einen klitzekleinen Moment besser zu fühlen.

„Buy less, choose well, make it last.“ – Vivienne Westwood

Ich finde, dass es bei Minimalismus grundsätzlich kein richtig oder falsch gibt. Jeder hat seine eigene Vorstellung von Minimalismus und jedem steht es frei, diesen so zu leben, wie er oder sie es für richtig hält. Vielleicht würde ich mich persönlich eher als „Optimalistin“ bezeichnen. Ich möchte so konsumieren, wie ich es für mich und mein Leben optimal finde. Nicht im Überschuss, aber keinesfalls so  eingeschränkt, dass ich es als stressig empfinde. Denn Minimalismus soll meiner Meinung nach nicht Stress erzeugen sondern Spaß machen.

Aber nun genug von meinem persönlichen Blabla.

An dieser Stelle möchte ich euch nun ein paar kleine große Schritte vorstellen, mit denen ich meiner Shopping-Sucht den Kampf angesagt habe:

1.) Wunschlisten erstellen

…und zwar sowohl online als auch händisch! In der hintersten Seite meines Einnahmen / Ausgaben Planers befindet sich immer eine kleine Wunschliste. Dort schreibe ich mir alle Dinge – sortiert nach Preisklasse – auf, die ich gerne haben möchte und auch warum ich sie haben will beziehungsweise unbedingt brauche. Dann suche ich in meinen liebsten Online Shops nach genau diesen Sachen und setze sie auf meine Wishlist. Vor dem Kauf gebe ich mir mindestens ein bis zwei Monate Bedenkzeit. Wenn ich danach immer noch der Meinung bin, dass das auf der Wunschliste gespeicherte Teil unbedingt in meinen Kleiderschrank gehört, dann kann ich es guten Gewissens kaufen. Oft verliere ich aber schon nach einigen Wochen das Interesse und kann sie somit von der Wunschliste entfernen. Darüber freut sich nicht nur mein 15 qm kleines Studentenzimmer sondern auch mein Geldbeutel.

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2.) Notwendigkeit hinterfragen

Vor jedem Kauf sollte man sich gründlich überlegen, ob man es denn wirklich braucht. Folgende Fragen können dabei sehr hilfsreich sein:

  • Habe ich nicht schon etwas Ähnliches im Kleiderschrank?
  • Mit welchen Sachen, die ich bereits besitze, kann ich es kombinieren? Muss ich eventuell noch was anderes hinzukaufen um es überhaupt anziehen zu können? (Die Antwort darauf sollte „nein“ sein!)
  • Zu welchen Anlässen kann ich es anziehen? Werde ich es oft genug tragen können, sodass sich der Kauf auch wirklich lohnt?
  • Kann ich es klimabedingt oft genug anlegen, dass es sich lohnt? (Braucht man im  kalten und verregneten Deutschland tatsächlich 20 kurze Kleider und 10 Shorts?)
  • Kann ich es in 3 – 5 Jahren noch anziehen oder wird es nächstes Jahr schon wieder „out“ sein?
  • Wo werde ich als Person in ein paar Jahren stehen? Passt es dann immer noch in meine Garderobe?
  • Würde ich es auch kaufen, wenn es dreimal so teuer wäre? Kaufe ich es nur, weil es  günstig ist, oder weil ich es wirklich haben will?
  • Wie fühle ich mich darin? Schmeichelt es meiner Figur? Fühlt sich das Material angenehm auf der Haut an? Handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Teil? (von einem hochwertigen und zeitlosen Produkt hat man auf Dauer betrachtet einfach mehr)

3.) Regeln aufstellen

Mir persönlich hilft es sehr, meinen Konsum einzudämmen indem ich mir selbst Regeln auferlege. Man kann sich etwa auf ein Teil im Monat beschränken oder nur eine bestimmte Geldsumme festlegen, die man nicht überschreiten darf. Eine andere Möglichkeit ist es, sich selbst für einen Monat einen „Shopping Ban“ aufzuerlegen. Das gesparte Geld kann man im Folgemonat dann für etwas Hochwertiges ausgeben. Vielleicht eine schöne Lederhandtasche, die man sich schon seit Jahren mal gönnen wollte aber nicht leisten konnte. Oder für eine kleine immaterielle Bereicherung – etwa eine kleine Städtetour. Natürlich muss man das Geld nicht zwingend ausgeben, manchmal ist es auch hilfreich sich so ein kleines Polster für weniger gute Zeiten anzusparen.

4.) Erst aufbrauchen, dann nachkaufen

Das ist etwas, was mir besonders schwer fällt. Ich liebe Duschschäume, Nagellacke, Gesichtsmasken und vor allem Nude Lipsticks. Im Moment besitze ich ganze 13 (!) Stück davon. Allesamt in der ziemlich gleichen Farbe, nur immer mit einem leicht abgeänderten Unterton. Brauch ich das? Nö. Eigentlich habe ich sogar schon einen Lippenstift gefunden, der perfekt zu meinem Teint passt und den ganzen Tag hält – und trotzdem war ich ständig auf der Suche nach einem, der vielleicht noch einen kleinen Ticken besser sein könnte. Was im Endeffekt totaler Schwachsinn ist und letztendlich nur in Geldverschwendung resultiert. Ich werde die Lippies (und Duschschäume und die Nagellacke) erstmal alle aufbrauchen und bei meinen bewährten Lieblingsprodukten bleiben. Und wenn ich mal was neues ausprobieren möchte, dann soll es auf jeden Fall etwas sein, das ich nicht bereits in x-facher Ausführung Zuhause rumstehen habe.

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5.) Läden, Sale und Werbung vermeiden

Das beste Rezept um nichts Unnötiges zu kaufen ist es, erst gar keinen Laden zu betreten. Denn wenn man Nichts sieht, was einem vermeintlich gefallen könnte, kann man auch keinen Impulskauf tätigen. Genau aus diesem Grund meide ich auch mehr oder minder seit zwei Jahren die berüchtigte Sale-Season. Winterschlussverkauf etwa kann sich natürlich durchaus lohnen wenn man eine bestimmte hochwertige Jacke oder warme Boots ins Auge gefasst hat, die man sich gerne für den nächsten Kälteeinbruch in 9 Monaten sichern möchte aber der Preis in der normalen Verkaufszeit einfach zu hoch war. Wenn man sich sicher ist, dass man es nächstes Jahr noch tragen kann und will – why not? In den meisten Fällen ist es aber doch eher so, dass man im Ausverkauf  nur Sachen findet, die Materialfehler aufweisen oder in einigen Monaten nicht mehr modern sein werden weil es sich dabei schlichtweg um unbeliebte Übrigbleibsel der letzten Kollektion handelt. Bereichert es wirklich unseren Kleiderschrank? Eher nicht. Mir fallen aus meinen vergangenen Sale Ausbeuten zumindest mehr Fehlkäufe als hinzugewonnene Lieblingsteile ein.

Auch zu Werbung hab ich ein kleines Wörtchen zu sagen: Ich würde nicht sagen, dass Werbung per se schlecht ist. Sie informiert uns über neue Produkte und ihren Nutzen sowie deren Vorteile. Ohne Werbung hätte ich vielleicht das ein oder andere Lieblingsprodukt in meinem Schminktäschchen niemals entdeckt. Gleichzeitig bringt Werbung uns dazu, Sachen zu kaufen, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie brauchen. Sie weckt tiefe Wünsche und Bedürfnisse und redet uns permanent ein, dass wir konsumieren sollen um glücklich, schön und erfolgreich zu sein. Und auch wenn wir denken, dass wir nicht betroffen sind – wir sind es sehr wohl. Jeder von uns. Auch wenn man Werbung niemals gänzlich vermeiden kann (sie ist immerhin überall: im Fernsehen, im Radio, in Online Videos, auf Plakaten, in Zeitschriften und ja – auch auf Blogs!), kann man trotzdem versuchen sie soweit es geht einzudämmen. Ich habe etwa alle Newsletter deabboniert, die mir keinen Nutzen bringen und nutze einen Ad-Blocker.

Außerdem habe ich begonnen langsam Instagrammern ( oder „Influencern“, wie sie neuerdings genannt werden) zu entfolgen, die meiner Meinung nach zu lebenden Litfaßsäulen mutiert sind und nur noch bezahlte Product Placements als Conent liefern (ja, wenn man sonst nur healthy vegan low carb food gepostet hat und plötzlich für eine Zuckerbrause wirbt, fällt das minimal auf). Ich habe absolut kein Problem mit Kooperationen sofern sie zu Blogs passen und den Lesern einen Mehrwert bieten, aber manche geben sich einfach für alles her, was ich persönlich sehr schade finde. Wer nichts anderes mehr als Werbung macht, dem muss ich leider „Tschüss und Baba“ sagen.

6.) Inspirationsquellen suchen

Minimalismus ist wirklich etwas Tolles, das mein Leben in vielerlei Hinsicht bereichert (und erleichtert) hat. Dennoch gibt es Tage, an denen es mir relativ schwer fällt, nicht in meine alten Gewohnheiten zurückzufallen. Um das zu verhindern, suche ich mir Inspirationsquellen. Ich stöbere Pinterest Wände zum Thema Minimalismus durch, lese andere Blogbeiträge, die sich damit beschäftigen oder schaue mir Videos von YouTubern an, die diesen Lebensstil leben (allen voran Jenny Mustard und Moin Yamina).

Jedem, der sich für das Thema Kleiderschrankminimalismus interessiert, kann ich auch das Buch „Ich kauf nix!“ von der Wienerin Nunu Kaller sehr ans Herz legen. Ein wirklich wundervoll geschriebener Roman, der mit viel Witz und Charme überzeugt, aber einem keinesfalls schlechtes Gewissen mit erhobenem Zeigefinger reinprügelt. 🙂 Weiterhin kann ich die Dokumentarfilme „Minimalism: A Documentary About the Important Things“ und „The True Cost“, welcher die Auswirkungen von Fast Fashion auf den Planeten und uns Menschen behandelt, jedem wärmstens empfehlen. Beide Filme findet ihr auf Netflix!

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Das waren meine 6 kleinen Schritte zu mehr Minimalismus. Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen. Wenn ihr mögt, postet mir doch eure Tipps um Tricks zum bewussteren Konsum unten in die Kommentare! 🙂

xo – Jana

43 Antworten auf “Weniger ist mehr – Meine 6 kleinen Schritte in Richtung Minimalismus”

  1. Oh, wie ich das kenne! *augenzuhalt* Am schlimmsten ist aber fast noch, dass man sich dann so schwer wieder von Sachen trennen kann…es wird halt echt einfach immer mehr, ganz furchtbar! Deswegen werde ich tatsächlich im Sommer das erste Mal einen Flohmarktstand mieten und schauen was ich losbekomme 😀

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  2. Ich finde Minimalismus ist echt keine einfach Sache für mich. 😀 Ich gehe so unglaublich gerne shoppen, da fällt es mir schwer nichts zu kaufen. Allerdings räume ich auch sehr oft auf und habe gar nicht so viele Klamotten, da versuche ich mich schon immer ein bisschen zurückzuhalten, aber das klappt leider nicht immer.

    Liebste Grüße Julia
    http://diejuliy.com/

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  3. Sehr cool… Habe echt Respekt vor denen, die dieses wirklich schaffen und nur mit dem nötigsten Leben. Eigentlich gar nicht so verkehrt. Hab auch schon des öfteren drüber nachgedacht, mich von vielen zu trennen, aber ich schaffe das nicht. Man hängt daran ^^.

    Alles liebe

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    1. Danke für deinen Kommentar!
      Ich hoffe dein Flohmarktverkauf war erfolgreich! 🙂 Finde auch, dass Entrümpelung so unglaublich gut tut! 90 % der Sachen, die wir besitzen, brauchen wir eigentlich ja sowieso nicht!
      Liebe Grüße, Jana

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  4. Eine tolle Liste!
    Ich habe auch bei meinem ersten Umzug zum ersten Mal wirklich sortiert und gemerkt wieviel unnötiges Zeug ich habe! Nun nach meinem dritten Umzug hat sich alles schon sehr minimiert (Ich hab noch immer ein Zimmer bei meiner Mama was dafür als Ausweichstelle dient für all die Sachen von denen ich mich trotzdem nicht trennen konnte :S)!
    Wir leben leider in einer „megagroßen“ Konsumgesellschaft und da wäre es dchon gut wenn jeder für sich zumindest 2 Punkte deiner Liste beachtet!

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

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    1. Liebste Denise,
      danke für deinen Kommentar!
      Das mit den Umzügen kenn ich viel zu gut! Anfangs hatte ich immer ein wenig Angst davor, was mit all den Sachen passieren soll aber inzwischen freu ich mich, wenn ich jedes Mal ein wenig meine materiellen Dinge minimieren kann. 🙂
      Das mit der Konsumgesellschaft stimmt auch durchaus – und ich bin bei Gott kein Engel wenns darum geht, Käufe zu vermeiden, aber ich finde es immer ganz gut wenn man sein Tun und Handeln sowie die Notwendigkeit der Dinge immer ein wenig hinterfragt. 🙂
      Ich wünsche dir einen schönen Feiertag, genieß die Sonne!

      Liebe Grüße, Jana

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  5. Ich versuche das auch immer wieder. Aber dann erwische ich mich dabei wie dann doch was im einkaufswagen landet wovon ich eigentlich genug habe. Aber bei Kleidung geht es eigentlich da halte ich mich schon sehr zurück.
    Liebe Grüße Nadine

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  6. Liebe Jana,

    tolles Thema – betrifft mich natürlich auch 😉 … ich kaufe viel zu viel und habe auch schon genug. Ich möchte unbedingt bewusster einkaufen und von diesem kranken Konsumzwang weg. Regt mich zum Nachdenken an dein ausführlicher und toller Blogpost. Vielen Dank! Das Buch klingt auch super!

    Hab einen schönen Feiertag!
    Verena

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar liebe Avaganza!
      Ich denke das betrifft uns alle ein wenig, einerseits denkt man sich ‚oh ich hätt noch gern das und das Produkt und das und das Kleidungssstück‘ aber andererseits ist man in einer Spirale drin, die die Unternehmen reicher und den Konsumenten ärmer macht.
      Ich finde es immer gut einen ‚Mittelweg‘ zu finden. Bewusst konsumieren ohne komplett auf alles zu verzichten. 🙂

      Wünsch dir auch einen angenehmen Feiertag!
      Liebe Grüße, Jana

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    1. Liebe Dank für deinen Kommentar, Shelly.
      Wem sagst du das, ich versuche zwar minimalistischer zu leben – aber dass bei mir alles so klappt wie ich es mir vorstelle, ist in der Realität leider auch nicht immer der Fall. 🙂
      Man kanns ja immerhin versuchen. 🙂

      Wünsch dir einen wundervollen Feiertag!

      Liebe Grüße, Jana

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  7. Danke für diesen ausführlichen Beitrag! Ich finde es toll, dass das Thema Minimalismus immer beliebter wird und es nun quasi eine Gegenbewegung zum ganzen Konsum gibt. Da macht man definitiv nichts falsch mit.

    Viel Erfolg auf diesem Weg!

    Liebe Grüße

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  8. Dieses Buch taucht immer wieder auf. Ich werde es mir jetzt kaufen, weil ich zwar bei Lippenstiften und diversen Schminksachen sehr minimalistisch bin, aber bei Papier, Büchern und Schals habe ich so meine Knackpunkte.
    In meinem Format ist es grundsätzlich nicht so leicht, Kleidung zu finden. So komme ich dann phasenweise in „Kaufrausch“, wenn es ein Teil gibt, das mir gut passt und das in mehreren Farben zu haben ist.
    Danke für Deine Inspiration, Dein Blog-Beitrag hat mir wieder Denkanstösse gegeben. Herzliche Grüße

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Oh ja, da hat jeder so seine Schwächen. 🙂
      Ich hab mir das Buch übrigens gebraucht bei medimops.de gekauft! So spart man ein wenig Geld und schenkt alten Büchern ein neues Zuhause!

      Wünsch dir einen schönen Feiertag!

      LG Jana

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  9. Ein sehr interessante Artikel! Ich versuche es auch ab und zu aber halte das nicht durch. Es gibt viel zu viele schöne Dinge, an denen ich sehr hänge oder ich nicht vorbei gehen kann.
    Allerdings verkaufe ich regelmäßig Sachen auf dem Flohmarkt.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Liebe Sigrid 🙂 Flohmarktverkäufe ist ja irgendwo auch eine Art von Minimalisierung seiner materiellen Güter. 🙂 Sie lohnen sich auf jeden fall! Und so ein bisschen extra Geld schadet ja auch nie. 😛

      Wünsch dir einen schönen Feiertag!
      LG, Jana

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    1. Lieber Frank, freut mich, dass dir der Beitrag gefällt. 🙂
      Das stimmt, Minimalismus ist nicht für jeden etwas. Aber wär ja auch langweilig, wenn alle Menschen gleich wären. 😉
      Wünsch dir einen schönen Feiertag!
      LG, Jana

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  10. Ein wunderbares Thema. Ich finde deine Ideen und Anregungen super. Auch ich versuche mich gerade zu beschränken und begrenzen und natürlich auch, wenn ich etwas kaufe, nachhaltig zu kaufen, das ist aber gar nicht so einfach. Ich finde es aber toll, dass sich immer mehr Menschen damit beschäftigen.

    VG Juli
    https://zufallsmoment.de/

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    1. danke für deinen lieben kommentar, juli. 🙂
      das ist in der tat oft gar nicht so leicht. ich finde es aber toll, dass immer mehr und mehr alternativen angeboten werden, nachhaltig einzukaufen. wenn man heute und vor 10 jahren vergleicht, ist es ein riesen sprung! ❤
      hoffe du hattest einen schönen feiertag.

      lg jana

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  11. Ein wirklich toller Betrag ! Dinge zu kaufen und zu besitzen ist in unserer Gesellschaft eben doch ein weit verbreitetes Statussymbol. Ich habe das eigentlich ganz gut im Griff … gehe streng nach „Einkaufsliste“ einkaufen… außer bei Gesellschaftsspielen, da geht leider ab und an der Teufel mit mir durch 🙂

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  12. Ich reiche deinen Beitrag gleich mal an unsere Sabrina weiter. Sie versucht sich in dem Fall auch umzustellen und vielleicht hilft ihr der Beitrag weiter. Aber ich (Vanessa) brauche auch sehr viel auf, bevor ich nachkaufe. Ich habe aber auch gern 2 mal Kokosöl da, weil meins immer an Feiertagen oder Sonntagen leer geht. Ich sehe aber auch immer Menschen mit 1000 fach Duschgel daheim. Das braucht man doch nicht.
    Ich geb dich mal weiter 🙂

    xoxo Vanessa

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  13. Super Beitrag. Ich habe mich auch schon von vielen Sachen getrennt. Hatte lange Probleme, mich von den Dingen zu trennen. Da hat mir das Buch: Magic Cleaning die Augen geöffnet. Alles in die Hand nehmen und sich fragen, ob es einen glücklich macht. Da trennt man sich dann von vielen Sachen gerne;-)

    Mittlerweile bin ich einen großen Teil losgeworden und dennoch hab ich das Gefühl immer noch mehr als genug zu besitzen.

    Meine Zeit verbringe ich jetzt mit anderen Dingen, als mit Geld verdienen, damit ich die Sachen kaufen kann und dann die Zeit nehmen, das ganze wieder loszuwerden.

    Ich habe im Mai das Projekt: Erfolgreich ausmisten gestartet, wo ich über meine Erfahrungen geschrieben habe.

    Schöne Grüße

    Manuela

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    1. Magic Cleaning ist das Buch von Marie Kondo, oder? 🙂
      Das steht auch schon super lange auf meiner Amazon Wunschliste, ich muss es mir endlich mal bestellen (ist im Gegensatz zu neuen T-Shirts vom Textilschweden auch eine gute Anlage 😀 )!
      Genau das denk ich mir auch: Wir arbeiten uns zu Tode um uns Sachen zu kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen und nur andere damit beeindrucken möchten. Warum? Es ist doch viel sinnvoller zu verzichten, und dafür mehr Freizeit und Freiraum zu haben. 🙂
      Wenn du einen Blog hast, würd ich mich freien, wenn du mir einen Link dalässt!

      Ganz liebe Grüße, Jana

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  14. Ich mache mir über dieses Thema viele Gedanken und kaufe viel bewusster ein als früher. Solche Tipps zu lesen motiviert mich immer – also danke 🙂 Mir fällt es besonders schwer bei Lippenstiften und co., aber auch bei Kleidung. Was ich zum Beispiel gerne mache ist Second-Hand-Kleidung kaufen, weil die ja doch nicht ganz so günstig ist und es deshalb nicht so schnell passiert, dass man viel zu viele Sachen kauft, die man im Endeffekt gar nicht braucht. Dadurch kaufe ich weniger und dafür Kleidung, die ich wirklich brauche und ist trage.
    lg Lisa 🙂
    https://wortverliiebt.wordpress.com

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    1. Liebe Lisa,
      danke für deinen Kommentar! 🙂
      Genau, ich finde wenn man etwas hochwertigere und preislastigere Kleidung kauft (vorallem als Schülerin oder Studentin mit eher schmalem Budget), dann schätzt man das viel mehr und kauft auch weniger von semi-tollen Teilen. 🙂 Kleidung sollte eine Liebe und nicht nur ein kurzer Flirt sein.
      Aber ja, mir fällt es auch manchmal wirklich schwer. Habe letztens erst bei H&M ein tolles, rotes Kleid gesehen und wusste nicht, ob ich es nehmen soll oder nicht. Da es mir aber seit 3 Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht, denke ich, ich kann es guten Gewissens kaufen.

      Wünsch dir ein schönes Wochenende!

      LG Jana 🙂

      Gefällt 1 Person

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